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Projektangebote für Kindergruppen und Schulklassen

Stary Lud

 

Begegnungen mit dem alten Volk

 

 Projektleiter

 

 

Aus einer längst vergangenen Zeit hat eine slawische Siedlergruppe ihr Zeltlager in Dissen/Dešno aufgeschlagen, sich niedergelassen und Häuser gebaut.

 Im Schatten der Grubenhäuser kochen Frauen auf dem Feuer, spinnen, weben und nähen. Männer spalten Holz und schmieden Äxte und Messer.

 

 

Weg in die Vergangenheit

 


Das von Mitteln der Europäischen Sozialfonds (ESF)[1] geförderte museumspadägogisches  Projekt „Stary lud“ bietet Kindergruppen und Schulklassen die Möglichkeit eine Zeitreise der etwas anderen Art zu erleben. Die Kinder und Jugendliche können Geschichte sehen und anfassen, sowie in kleineren Gruppen durch praktisches Ausprobieren selbst erfahren. Dies ist auch das erklärte Ziel von „Stary lud“: alle Sinne sollen bei dieser Zeitreise angesprochen werden.

Logo EU Sozialfonds

 

 

 

Logo ESF

 

 

 

Logo MWFK

 

 

Der mittelalterliche Siedlungsausschnitt vermittelt den jungen Besuchern Einblicke in das Leben der alten Slawen hier in der Lausitz vor rund 1000 Jahren. Durch die direkte Gegenüberstellung der damaligen Kleidung, Alltag und Arbeit im Vergleich zu der heutigen Zeit wird den Gruppen nicht nur historisches Wissen vermittelt, sondern es erfolgt auch eine ökologische Sensibilisierung für ihre natürliche Umgebung. Nicht nur das Arbeiten und Leben in und mit der Natur und ihren Ressourcen, prägt das Geschichtsprojekt. Im Vordergrund stehen auch die theoretische und praktische Darstellung des slawischen Mittelalters in Form von einer kleinen kurzen Einführung in die Gesichte durch die Museumsmitarbeiter auf denen dann die praktische Ausführung durch die Kinder und Jugendlichen erfolgt. So können sie sich zum Beispiel am Kochen über einer offenen Feuerstelle ausprobieren, dem Schmied beim Feuermachen mit Feuerstein und Feuereisen zur Hand gehen, um dann selbst zum Hammer zu greifen, einiges über das Weben und Färben von Stoffen erfahren und sogar ihre eigenen Tonperlen herstellen. Weiterhin dürfen sich die Schulklassen und Kindergruppen an mittelalterlichen Spielen versuchen.

 

Unser Museum möchte mit dem Projekt „Stary lud“ die Faszination und Aufregung, die von archäologischen Fundstücken und deren Interpretation ausgehen, veranschaulichen und vermitteln. Dabei soll der Stand der archäologischen Kenntnisse und die Forschung des Lebens im slawischen Mittelalter in Brandenburg verdeutlicht werden. „Stary lud“ versucht die Geschichte, die sonst nur recht abstrakt in Ausstellungen zu sehen ist, für den Besucher greifbar zu machen und erläutert darüber hinaus dem Zuhörer den Zusammenhang der slawischen Völker, insbesondere hier der sorbischen Minderheit in Deutschland zwischen den tschechischen und polnischen Nachbarn. Ziel ist es die Toleranz der Kinder und Erwachsenen gegenüber Andersdenkenden zu entwickeln und die Sensibilisierung für die Themen Rassismus und Immigration zu steigern.

 

[1] nach der Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft, Forschung und Kultur (MWFK) zur Förderung von Kompetenzentwicklung in Kunst und Kultur. Gefördert durch das MWFK aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

"Investition in Ihre Zukunft"

 

 

 

WebenUnterwegs zum Wasser holen  

 

 

    

Die Schüler erleben eine gemeinsame Einführung in die Siedlungsgeschichte der Westslawen und arbeiten dann in 2-3 der vorher ausgewählten Projektangebote (die Einzelprojekte werden bei der Anmeldung mit dem Heimatmuseum abgestimmt):

 

1. Feuermachen und eine Einführung in das Schmiedehandwerk

2. Küche und Ernährung

3. Vom Schaf zur Kleidung mit Herstellung eines gewebten

     Freundschaftsbandes

4. Tonperlen gestalten

5. Aufgaben eines Kriegers

 

 

Fladen backen Schmieden

 

 

Die Zeitreise dauert 4-5 Unterrichtsstunden. Da alles im Freien stattfindet, sollten die Schüler entsprechende Kleidung tragen (bei Dauerregen sind Notvarianten eingeplant).

Es ist wichtig Lebensmittelunverträglichkeiten, Vegetarier oder religiöse Essgewohnheiten im vorab mitzuteilen.

 

 

 

Kurzer Abriss über die sorbische Geschichte

 

Die Schüler lernen bei einer Führung durch das Museum die Geschichte der Sorben/Wenden kennen.

 

Ostereierverzieren

 

Bei diesem Angebot bitten wir um langfristige Terminabsprache!!!!

 

Jedes Schüler kann seine eigen schön verzieren Ostereier mit der Wachsreservetechnik herstellen.

 

 

Storchensommer

 

In einer Storchenführung erfahren die Schüler viel über diese seltene Tierart.

Eine Kamera zeigt das Storchenpaar des Museums bei der Aufzucht der Jungen. Ein kleiner Film und die Storchenausstellung ergänzen das Wissen. In einem kleinen Quiz können die Schüler sein Wissen über Meister Adebar testen.

 

 

„Do Serbow“ – Zu den Sorben

Heimatkunde mit Musik und Scherz für Kinder ab 9 Jahre

 

Wie heißt das älteste Volk in der Lausitz? Wann, wo und weshalb geht man Zampern? Warum haben die Sorben richtig Deutsch gelernt? Was hatten die Frauen aus dem Spreewald vor 100 Jahren in Berlin verloren? Das und noch viel mehr erfährt jedes Kind, das neugierig ist und zuhören kann, vom Liedermacher Pittkunings. Jederzeit nach Terminabstimmung. 

 

Abriss zur sorbischen Musik und Literatur der Gegenwart

 

Viele nehmen von der sorbischen Musik nichts oder nur deren Folkloreelemente wahr. Aber die sorbische Musik der Gegenwart beschränkt sich nicht auf Chöre, die Volkslieder zu Gehör bringen oder Schlager im Rundfunk. Sie reicht vom Chanson, über Pop, Rapp und Heavy Metal in seinen vielfältigen Ausdrucksformen bis zu experimenteller Neuer Musik. Ebenso kreativ sind die mehr oder weniger bekannten sorbischen Dichter und Literaten. Einen Überblick dazu versucht der sorbische Liederpoet Pittkunings zu geben. Termine nach langfristiger Abstimmung

 

 

Hot & Smu – Kabarett und Stand up Comedy

(wahlweise auf Deutsch oder Sorbisch)

 

Ein Sorbe in täglichen Schwierigkeiten: Zu starke Frauen , zu einige sorbische Muttersprachler, kaum sorbische Pfarrer. Auswirkungen der Schriftreform, Auswanderung in die Städte, wo kaum Slawen sind. Erhaltung und Vernichtung der eigenen Kultur durch die Braunkohle usw. usw.

 

Das Kirchenjahr

 

In diesem LER-Projekt führt der ehemalige Katechet Bernd Pittkunings durch die schön verzierte Dissener Kirche. Die Schüler lernen alle kirchlichen Feiertage an hand der bemalten Emporen kennen und können erfragen, was sie über eine Kirche und den Gottesdienst wissen wollen.

Jederzeit nach Terminabstimmung.

 

 
 

 Hör zu – Mach mit!

 

Lieder zum Zuhören, Mitsingen und Mitmachen über Großmütter, Tiere im Feuerlöschteich, einen verliebten Jüngling, Afrika und die Ferien gesungen vom Liederpoeten Pittkunings.

Jederzeit nach Terminabstimmung.

 

Essen und Trinken hält Leib und Seelezusammen

 

Über Essen und Trinken, die Vorratshaltung und Speisenfolgen bei Hochzeiten.

Die Kinder sammeln Kräuter und essen diese im Kräuterquark. Die selbstgemachte Butter darf mit frischem Brot verspeist werden.

Jederzeit nach Terminabstimmung.

 

Bratapfelzeit

 

Das Herbst und Weihnachtsangebot des Museums. Früher waren bei den Kindern Bratäpfel die

Die Kinder füllen ihren eigenen Bratapfel mit Nüssen und Rosinen.

Während er im Ofen bruzelt, erzählt Bernd Pittkunings wunderschöne Märchen. Anschließend kann der eigene Bratapfel von jedem Kind mit Vanillesoße verzerrt werden. 

 

Geschichten um den

süßen Brei

 

Es war einmal in Afrika…Die Meerkatzen hatten Bohnen gepflanzt

und wollten sie ernten, um sich einen Brei zu kochen.

Doch …Ihr möchtet Wissen wie es weiter geht? Dann besucht uns im Heimatmuseum Dissen

und lasst uns gemeinsam in Märchen aus aller Welt eintauchen.Wir kochen gemeinsam einen süßen Brei und während die Hirse auf dem Herd köchelt,

erzählt Pytko Geschichten und Märchen rund um das Essen von

Damals und Heute.

 

Keramikanhänger für Oster- und Weihnachtszeit

 

 In feuchten Ton werden Muster in

Osteranhänger oder Weihnachtssternchen gedrückt.

Diese werden später gebrannt und sind wunderschöne Geschenke oder Dekorationsstücke für eine Frühlings- oder Weihnachtsstrauß.

 

 

 

Terminabsprachen und die entsprechenden Entgelde für die museumspädagogischen Projekte zu erfragen bei 

Heimatmuseum Dissen/Dešno

Hauptstr.32, 03096 Dissen/Dešno

Tel.: 035606/256 Fax 237,

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