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Dissen

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Herzlich willkommen in Dissen!  Witajśo k nam do Dešna! 

 

„Dissen wäre eigentlich ein ganz normales Dorf, wenn da nicht die vielen Storchennester, die wunderschöne Fachwerkkirche und das liebevoll geführte Heimatmuseum wären..." so schrieb einmal ein Journalist. Nicht nur die vielen Feste und lebendigen Bräuche zeigen, dass Dissen noch ein richtiges Dorf ist, sondern auch die viele Tiere wie Kühe, Pferde, Schafe, Hühner und Gänse, die beim Durchwandern zu bewundern sind.

 

Die Decke der reizvollen Dorfkirche ist  mit Hunderten verschiedenen Pflanzen, aber auch Tieren und Symbolen verziert ist. An den Emporen befinden sich deutsche und sorbisch/wendische Inschriften.

 

Im Heimatmuseum neben der Kirche findet man eine Ausstellung zur Lebensweise der sorbisch/wendischen Bauern. Die Ausstellung zeichnet Bilder vom Bauernhof, der harten Arbeit auf dem Feld, dem einstigen Leben der Kinder, aber auch von Festen, Feiern und den vielen lebendigen Bräuchen. Besonderer Anziehungspunkt sind die 20 gezeigten Varianten der niedersorbischen Tracht. Spinnstubengeschichten, Sagen und Märchen des Spreewaldes geben Einblicke in die Mystik.

 

Per Kamera bietet sich im Museum ein Blick in das Storchen- und das Schleiereulennest. In der Museumsscheune gibt eine Ausstellung Auskunft über Meister Adebar. 8 bis 12 belegte Nester bieten die Gelegenheit, den  Storch von April bis August im Dorf selbst zu beobachten. 

 

Man kann aber auch von Dissen aus zu Fuß, mit dem Fahrrad oder motorisiert einen Ausflug in die neu gestaltete reizvolle Spreeauenlandschaft unternehmen. Dort gibt es viele seltene Tierarten und Pflanzen zu entdecken. Sehenswert sind auf jeden Fall Aueroxen, Wasserbüffel und Tarpane (Wildpferde), die zur ökologischen Landschaftspflege angesiedelt wurden.

 

Die Dissener Jugendlichen kümmern sich jährlich aktiv um die Pflege und  den Erhalt der sorbisch/ wendischen Bräuche bzw. Traditionen.  Es gibt kaum ein anderes Dorf, in dem eine so große Beteiligung von Jugendlichen (aber auch von Zuschauern) an Zapust (wendische Fastnacht) oder Hahnrupfen, zu verzeichnen ist. Dabei kommt es auch immer auf eine gute Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen des Dorfes an, zum Beispiel der Domowina Ortsgruppe, FFW oder dem Förderverein des Heimatmuseums.