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Heimatmuseum Dissen

Vorschaubild

Domowniski muzej Dešno

 

Im Heimatmuseum neben der Kirche findet man eine Ausstellung zur Lebensweise der sorbisch/wendischen Bauern. Die Ausstellung zeichnet Bilder vom Bauernhof, der harten Arbeit auf dem Feld, dem einstigen Leben der Kinder, aber auch von Festen, Feiern und den vielen lebendigen Bräuchen. Besonderer Anziehungspunkt sind die 20 gezeigten Varianten der niedersorbischen Tracht. Spinnstubengeschichten, Sagen und Märchen des Spreewaldes geben Einblicke in die Mystik.

Hauptstr. 32
03096 Dissen-Striesow OT Dissen

Telefon (035606) 256
Telefax (035606) 237

E-Mail E-Mail:
Homepage: https://heimatmuseum-dissen-spreewald.de/

Öffnungszeiten:
Ostern bis Oktober:
Di, Mi, Do: 10.00 - 16.00 Uhr
Fr, Sa: 11.00 - 15.00 Uhr
So und an Feiertagen 12.00 - 16.00 Uhr

November bis Ostern:
Di, Mi, Do: 10.00 - 15 Uhr
oder jeder Zeit nach Absprache


Fotoalben



Aktuelle Meldungen

Ideen für die wendische Heimat ausgezeichnet

(21. 10. 2020)

Mit einer neuen Veranstaltungsidee hat das Heimatmuseum Dissen beim Ideenwettbewerb "Kulturelle Heimat Lausitz" gewonnen.

Insgesamt erhalten 24 Projekte aus dem Süden des Landes insgesamt rund 1 Million Euro aus dem Sofortmaßnahmenprogramm des Bundes zur Strukturstärkung in den Braunkohlegebieten. Die ausgewählten Vorhaben sollen dazu beitragen, die regionale Identität und die Attraktivität des Kulturangebotes in der Lausitz zu stärken sowie den Kulturtourismus, die kulturelle Bildung und das bürgerschaftliche Engagement weiter zu entwickeln.

 

Märchenfestival

Das Heimatmuseum möchte am ersten Juli-Wochenende 2021 erstmals ein Märchenfestival im deutsch-slawischen Kontext veranstalten und erhält dafür einen Zuschuss von ca. 9000 Euro. Märchen/bajki werden im Heimatmuseum oft erzählt. Bernd Pittkunings entführte schon an vielen Nachmittagen Klein und Groß in fantasievolle Welten. Nun möchte das Museum diesen regionalen Märchenschatz noch viel mehr Menschen nahebringen. Am 3. und 4. Juli werden sich Märchenerzähler, Puppenspieler und Liedermacher treffen, um sorbische und slawische Märchen unter freiem Himmel in deutscher sowie sorbischer Sprache zu erzählen, vorzutragen und zu spielen. Bastelangebote, Malwettbewerbe oder Ausstellungen zum Thema, historische Kinderspiele sind weitere Angebote, die das Festival umrahmen.

 

"Dissener singen für Dissener"

Mit dem Projekt "Dissener singen für Dissener" waren der Förderverein des Heimatmuseums Dissen e.V. und die Kirchengemeinde Dissen beim Landes-Wettbewerb "serbski pśichod: Łužyca – sorbische/wendische Zukunft: Lausitz" erfolgreich. Unter dem Motto "Freude am Singen/Wjasele pśi spiwanju" lassen die Dissener Frauen seit einiger Zeit das Ostersingen wieder aufleben. Von Januar bis Ostern treffen sie sich, um gemeinsam wendische und deutsche Volkslieder, Schlager und Kirchenchoräle zu singen. Am Palmsonntag erklingen dann nach altem Brauch die Passionslieder.

In der Kategorie "Pflege und Wiederbelebung von Kultur und Handwerk der Sorben/Wenden sowie die Pflege der sorbischen/wendischen Bräuche" belegten die Dissenerinnen nun den 1. Platz und erhalten 5.000 Euro. Mit diesem Geld sollen die erhabenen schwarzen Kirchgangstrachten vervollständigt und u. a. schwarze Hauben angefertigt werden.

 

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“Von Ochsen und Engeln” - Ausstellung über Strittmatter & Sell

(03. 09. 2020)

Die Ausstellung über die Freundschaft des “Halbsorben” Erwin Stittmatter mit dem Künstler Lothar Sell ist im Heimatmuseum Dissen/Dešno zu sehen.

 

Als wendischer Kito oder Halbsorben bezeichnet sich der weltbekannte Schriftsteller Erwin Strittmatter selbst. Lothar Sell  hat viele der bekannten Strittmatter Romane und Buchcover auf seine bäuerliche, humorvolle Art illustiert, so “Der Wundertäter”, “Ein Dienstag im September”, “Ochsenkutscher”, “Tinko”, “Nachtigall-Geschichten” und “Der Laden”.  

Darüber entstand eine tiefe Freundschaft der beiden. “In Strittmatters Dorf sehe ich die ganze Welt", beschrieb es Lothar Sell”. Seine Holzschnitte, Plastiken und Zeichnungen geben illustre und humorvolle Einblicke in Welt der Strittmatter Romane.

Auch für den Domowina Verlag hat Lothar Sell gearbeitet. Hier entstanden z. B. die Illustrationen zu dem Sprichwörterbuch  “Das Honigbüchlein”.

Der einstige Leiter des Alfa Verlages und Buchhändler Roland Quos und Dr. Manfred Schemel gaben 2005 einen immerwährenden Kalender mit Bildern von Lothar Sell und den entsprechenden Zitaten von Erwin Strittmatter heraus, die die Grundlage für die aktuelle Exposition bilden. Zu sehen sind neben Grafiken auch die liebevoll und detailreich gestalteten Holzplastiken von Lothar Sell.

 

Bitte beachten Sie die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln wie die Mund- und Nasenbedeckung.

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Maler “Unter freiem Himmel”

(12. 08. 2019)

Künstler aus Cottbus, Luckau, Saspow, Calau, Lübben, Ruben und Peitz folgten der Einladung von Heimatmuseum, Kräutergarten und Schule für Niedersorbischen Sprache und Kultur zum ersten Pleinair in Dissen unter dem Motto “Unter freiem Himmel”. Die Leitung des Künstlertreffs übernahm Gabriele Gittel. Nach einer Begrüßung erklärte sie noch einmal wenige Grundregeln für Perspektive und Proportionen, und dann gingen alle gemeinsam auf Motivsuche. Besichtigt wurden das Museumsdorf "Stary lud", der Kräutergarten, das Museum selbst und natürlich die Dissener Kirche. Alle waren sich einig, Motive zum Skizzieren und Malen gibt es genug.

Aber die Museumschefin hatte noch weitere Überraschungen in petto. So kam der Liederpoet Bernd Pittkunings mit seiner Gitarre, und auch die obersorbische Gesangsgruppe “Přezpolni” ist aufgetreten. Sorbisches Flair, wo man hinsah und hinhörte, also eine gute künstlerische Atmosphäre zum Arbeiten.

Auch gehörte zum Konzept, dass die Künstler ihre Werke vorstellen und dem Museumpublikum zum Kauf anbieten konnten.

Der Vormittag gestaltete sich mit Entwerfen von Skizzen in unterschiedlichen Techniken, in Kohle, Grafit und Blei, einige arbeiteten auch gleich in Aquarelltechnik. Dabei lief der Museumsbetrieb wie nebenbei weiter. Die Besucher kamen hereinspaziert, wurden von den Mitgliedern des Museumsvereins sogar in Tracht begrüßt, durch Kräutergarten und Museum geführt, konnten leckeren selbstgemachten Kuchen probieren, den herrlichen Gesang hören und den Künstlern bei der Arbeit über die Schultern schauen.

Am späten Nachmittag endete das Projekt, und alle waren sich einig, dass dies eine gelungene Sache war und man im nächsten Jahr unbedingt so ein Treffen der Maler an diesem Ort wiederholen sollte. Auch Pläne für eine mögliche Ausstellung der Werke im Dissener Museum für das Jahr 2020 wurden schon ins Auge gefasst. Eine kreative Idee mit nachhaltiger Wirkung ist da entwickelt worden, allen Organisatoren nochmals Dank dafür.

Ute Henschel

Leiterin der Schule für sorbische Sprache und Kultur

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Internationaler Museumstag: Einweihung des Projektes „Zeitstrahl“

(27. 04. 2018)

Wussten Sie, dass um 1200 die ersten Dörfer in der Lausitz gegründet wurden, während in Südamerika das Inka-Reich errichtet und in Europa die Schubkarre erfunden wurde? Solche und viele andere Daten aus der Geschichte hält der „Zeitstrahl“ bereit, der am Sonntag, dem 13. Mai, um 13 Uhr, in Dissen eingeweiht wird.

 

Eine Brücke zwischen der jüngeren wendischen Geschichte zurück in die Vergangenheit soll der „Zeitstrahl“ schlagen, der zugleich den Weg vom Heimatmuseum Dissen zum slawischen Siedlungsausschnitt „Stary lud“ verkürzt. Ein Jahr hat die Arbeitsgruppe aus der Fülle der historischen Daten Wissenswertes zusammengestellt, manches wieder verworfen und neues gesucht. Herausgekommen ist eine spannende Entdeckungsreise von der Völkerwanderung bis ins 21. Jahrhundert. Auf über 50 Metern erzählt der „Zeitstrahl“ in drei Sprachen (Deutsch, Niedersorbisch, Englisch) Interessantes aus der Weltgeschichte, aber auch aus dem dörflichen Leben von Dissen. Manchmal sind es harte Fakten, manchmal mit einem Augenzwinkern. Ein kleines „Irrlicht“ nimmt Kinder mit auf die Reise. Schüler der Astrid-Lindgren-Grundschule aus Cottbus haben den kleinen Begleiter gemeinsam mit Maxie Heiner, die für die grafische Gestaltung des Zeitstrahls verantwortlich war, entworfen und ihre Ideen mit eingebracht. Das Projekt "Zeitstrahl" entstand mit finanzieller Unterstützung der Plattform kulturelle Bildung Brandenburg, der LEAG und des Domowina Regionalverbandes Niederlausitz.

Eingeweiht wird der „Zeitstrahl“ anlässlich des Internationalen Museumstages am Sonntag, dem 13. Mai – zeitgleich mit der Saisoneröffnung im slawischen Siedlungsausschnitt „Stary lud“. Von 13 bis 17 Uhr wird kleinen und großen Gästen eine besondere Führung vom 21. Jahrhundert bis in das Mittelalter geboten. Als Zugabe darf man sich auf historisches "Fingerfood" freuen.

Bratapfelzeit

(23. 10. 2017)

Die dunkle Jahreszeit hat begonnen, aber drinnen riecht es köstlich.

Es ist Bratapfelzeit. Bratäpfel selbst füllen oder süßen Brei kochen und natürlich anschließend probieren.

In der Zwischenzeit können die Kinder basteln (Irrlicht, Schneemann, Engel und Co) oder einfach nur dem Märchenerzähler zuhören.

 

Anmeldung erforderlich!!!

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